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Eine "Stubä" für Karnivore, Gin-Liebhaber und Veganer

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Philip Angst ist Mitinhaber des Restaurants Stubä an der Brauerstrasse im Zürcher Kreis 4. Im trendig urbanen Ambiente werden Cocktails und Steak-Sandwiches mit niedergegartem Fleisch serviert – hochwertig und einzigartig! Stephan Lendi hat sich mit Philip Angst über Zürcher Gin, die Suche nach kulinarischer Inspiration in Peru und vegane Hot Dogs im Lokal des Metzgersohns unterhalten.

Ihr zieht junge und junggebliebene Stadtmenschen mit Freude an innovativem Food zu euch ins Restaurant Stubä in den Chreis Cheib. Welche Stimmung erwartet uns bei euch?
Ein Besuch in der Stubä garantiert spannende Begegnungen und dazu feinste Sandwiches und Cocktails in einer lockeren, flirty Atmosphäre inmitten des Rotlichtmenüs.

Welches Gericht ist Ihr persönlicher Geheimtipp?
Mein Favorit ist das Reuben Sandwich Stubä Style – ein Beef Brisket, welches zwei Wochen mariniert wurde und 48 Stunden sous-vide gegart wurde. Das Sandwich wird mit Gruyère überbacken und mit Sauerkraut und einer Chilimayonnaise serviert. Dazu empfehle ich einen unserer Cocktails wie zum Beispiel den Züri Mule mit dem stadteigenen Turicum Gin, Gingerbeer und Limejuice.

Wenn wir schon bei Sandwiches sind, was macht das perfekte Sandwich aus?
Alle Komponenten sind wichtig. Wir betrachten unsere Sandwiches als Gerichte, bei welchen jede Zutat perfekt sein muss. Das Wort „Sandwich“ weckt bei vielen den Gedanken an zwei weiche Brothälften mit ein bisschen Fleisch drin, welches beim Bäcker in der Auslage liegt. Unsere Sandwiches „i de Stubä“ werden alle à la Minute zubereitet und könnten vom Fertigsandwich kaum weiter entfernt sein.

Ihr setzt auf qualitativ hochwertige, regionale Produkte, wie zahlreiche andere Betriebe auch. Was hebt euch ab?
Der Trend hin zu regionalen Produkten liegt mir sehr am Herzen. In einem Punkt gehen wir einen Schritt weiter: wir verwenden von unseren hochwertigen Fleischprodukten nicht nur die edlen Teilstücke, z.B. das Rindsfilet. Wir kennen und geniessen die komplexen Zubereitungsarten vieler anderer, geschmacksvollerer Teilstücke, deren Genuss unseren Kunden viel mehr Freude bereitet.

Da werden ja alle karnivoren Gelüste optimal befriedigt – aber die vegan lebende Freundin bleibt zuhause?
Die vegane Freundin kommt selbstverständlich mit. Für die gibt’s unseren veganen Hot Dog, der ist besonders beliebt und erfüllt dieselben Feinschmeckerqualitäten wie unsere fleischigen Produkte. Unserer Mitinhaber Florian Schläfli ist Veganer, also kamen wir gar nicht drum herum ein veganes Gericht anzubieten und unsere Kunden wissen dies sehr zu schätzen. Veganismus ist ein Trend, die sich so weit etabliert hat, dass dessen Nachfrage gerade in der Stadt ein sehr hohes Bedürfnis generiert hat. Derzeit entwickeln wir einen eigenen veganen Burger und freuen uns auf das Feedback unserer veganen Kunden.

Was bedeutet Ihnen gutes Essen privat?
Ich schaue auch privat auf qualitativ hochwertige Produkte, geniesse aber auch gerne eine einfache Zürcher Bratwurst. Wenn ich essen gehe, dann zieht es mich als Karnivor in Fleischrestaurants. Die Südamerikanische Küche – vor allem die peruanische mit ihrem japanischen Einfluss hat es mir angetan. In Lima, Peru liegt auch mein Lieblingsrestaurant, das Maido. Leider habe ich viel zu wenig Gelegenheit, es zu besuchen.

Ist Lima einer der Orte, welcher Sie kulinarisch inspiriert?
Die peruanische Hauptstadt inspiriert mich definitiv, aber die besten Bars sind in London und für ausgefallene Partykonzepte zieht es mich nach Berlin.

Wenn Sie zuhause selbst kochen, was kommt auf den Tisch?
Am liebsten koche ich mit der ganzen Familie. Einer meiner jüngeren Brüder ist gelernter Koch, der andere als Hotelfachschüler ein sehr passionierter Koch. Unser Vater bringt das Fleisch der eigenen Metzgerei und übernimmt dann die Funktion des leidenschaftlichen Geniessers und Familien-internen Foodkritikers. Unser Mami übernimmt das Würzen des Fleisches und lässt sich auch gerne verwöhnen.

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Über Philip Angst

Nach dem Sportgymnasium stieg Philip Angst direkt in die Hotelfachschule Belvoirpark ein, sammelte seine erste Führungserfahrung im alten Vorderer Sternen und Sternä Foifi am Bellevue, bevor es ihn nach Brasilien zog, wo er in verschiedenen Restaurants aushalf. Der erste Versuch, sich mit einem Catering selbständig zu machen scheiterte. Dank einem BWL-Studium an einer Fachhochschule fasste er das nötige Selbstvertrauen für den erneuten Schritt in die Selbständigkeit. Nach einer kurzen Zeit im Aussendienst im Familienbetrieb und als Geschäftsführer der Milchbar am Bellevue ist ihm das dann mit der Stubä und dem Turicum Gin erfolgreich gelungen. Als nächstes Projekt unterstützt Philip Angst die Mosimanns bei der Olympiade in Rio, um dann meinen ersten Fuss in die Hotellerie zu setzen mit einem Boutique Hostel in Medellin, Kolumbien.

Themen: World Gourmet Society Gastro Zürich